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Archiv der Kategorie 'Meilensteine'

Ich kann mich selber einloggen

Eingetragen von Yves am Juni 4th, 2008

Ihr erinnert Euch bestimmt, dass ich am Mac die Programme und Webseiten schon selber öffnen kann, oder?

Tja - jetzt hab ich was neues raus: Ich kann mein Passwort selber eingeben!! Cool, oder?

** Anm. von Mama: Was zur Folge hat, dass ich nun am Mac die Zugriffszeit für Yves einschränken musste, da er sich einfach friedlich selber einloggt, wenn man mal nicht hinguckt ;-) tststs… und das bei einem Krümel, der noch nicht mal drei Jahre alt ist….**

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Ich kann meinen Namen schreiben

Eingetragen von Yves am Juni 3rd, 2008

Heute hab ich auch wieder einmal was neues geschafft:

Auf meinem Buchstabenspiel kann ich meinen eigenen Namen tippen :

Y - wie Yoyo
V - wie Vogel
E - wie Esel
S - wie Sonne

Super, oder? :-D

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Komplett festgefahren - Teil 3 - Herr Rossi und Schumaccer

Eingetragen von Yves am Mai 23rd, 2008

Seltsame Blumen wachsen da

Als wir mit dem Bus bei Herrn Rossi angekommen waren, sind Mama, Papa und ich zu Fuss zu der Stelle zurück marschiert, wo wir am Vortag Herrn Rossi getroffen hatten, während er seinen Traktor holte.

Mama und ich mussten an genau der Stelle warten, da es für so einen Krümel wie mich viel zu gefährlich gewesen wäre, bei der “Aus-dem-Schlamm-zieh-Aktion” mit von der Partie zu sein.

Also haben Mama und ich uns die Zeit ein bisschen mit Knipsen vertrieben, während Papa zu Fuss zum Auto marschierte war und kurz danach Herr Rossi mit seinen orangen Traktor ebenfalls in Richtung “Pannenfahrzeug” tuckerte.

Der Pfad des Verhängnisses

Heute war der Weg zum Glück einiges getrocknet, da uns das Wetter bis zum Mittag nicht im Stich gelassen hatte.

Herr Rossi und Papa beim Manövrieren

Mama und ich hörten Herrn Rossis Traktor über den Hügel tuckern und Mama war plötzlich total erstaunt, als sie Herrn Rossi rückwärts auf dem Weg zurückflitzen sah….

Papa konnte das Auto wenden

Kurz danach kam ihm Papa in unserem Auto - ebenfalls im Rückwärtsgang - hinterher. An einer ebenen Stelle gelang es dann Papa, das Auto zu wenden und Mama und ich verloren ihn und den Traktor erstmal aus den Augen, da die zwei hinter dem nächsten Hügel verschwanden.

Dann kam es echt witzig: Längere Zeit konnten wir nur noch den Traktor hören und nix mehr sehen….
Wir waren schon ganz gespannt, was da auf dem Weg abging, da wir dachten, Herr Rossi würde Papa abschleppen müssen.

Plötzlich kam Herr Rossi auf seinem orangen Traktor mit Vollgas den Hügel hoch gebretzelt und brüllte mit einem fetten Grinsen: “Arriva Schumaccer!!” (Schuhmacher kommt!)

** Anm. von Mama: Die Italiener sprechen CH nicht als K aus, sondern als C - also nicht Schumacher, sondern Schumaccer ;-) **

Mama und ich hatten noch gar nicht so richtig geblickt, was Herr Rossi überhaupt meinte, da kam Papa mit einem Affenzahn mit unserem Auto die gleiche Strasse hochgeschossen und stoppte direkt vor uns :-)

Herr Rossi fand es total cool, denn er hatte glaubich noch nie einen Menschen so fahren sehen, wie Papa. Da musste selbst Herr Rossi sagen, dass das eine reife Leistung gewesen war, da Papa das Auto ohne Abschleppen die Matschpiste hochgefahren hatte :-)

Aber ohne den Traktor von Herrn Rossi, der Papa die Spur “geebnet” hatte, wäre das ganze trotzdem nie geglückt!

In unserem Fall war es so, dass Herr Rossi nicht das Glück suchte, sondern das Glück brachte :-D

Ein Krümel auf einem echten Traktor

Wir waren alle super erleichtert, dass das so gut geklappt hatte und wir unser Auto wiederhatten, da wir ja am Nachmittag nach Hause aufbrechen wollten.

Aber dann kam das tollste für mich: Ich durfte mich auf Herrn Rossis tollen orangen Traktor setzen :-D

So ein Traktor ist so was von cool

Mei, ich hab gestrahlt wie ein Marienkäfer und war Stolz wie ein Schnitzel :-D

Wie Ihr Euch bestimmt erinnert, bin ich der totale Traktorfan, doch ein so richtig 100% echter Traktor war natürlich noch um Nummern besser als alles, was ich bisher gefahren hatte :-)

** Anm. von Mama: Zum “Glück” für unser Auto war die Strasse komplett aus Erde und ohne Kies gewesen, sodass unserem braven Mobil bei der ganzen Aktion überhaupt nix passiert war. Nachdem wir die knappen 20 kg Schlamm, die sich in den Kotflügeln und unter dem Auto angesammelt hatten, mühsam rausgekratzt hatten, konnten wir sicher und gut nach Hause fahren. Ist halt schon ein super zuverlässiges Auto, unser kleiner Volvo ;-) **

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Komplett festgefahren - Teil 2 - Der nächste Morgen

Eingetragen von Yves am Mai 23rd, 2008

Ich hab riesen Spass beim Schaukeln

Nach dem Gewitter gestern hatte das Wetter sich zum Glück stark gebessert und nachdem Mama mit Herrn Rossi telefoniert hatte, hatten wir beschlossen, in der Früh mit dem Bus zu ihm zu fahren und zu versuchen, unser festgefahrenes Auto aus dem Schlamm zu holen.

Ich schaukle wie ein Weltmeister

Da wir noch etwas auf dem Bus warten mussten, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein wenig auf dem Spielplatz geschaukelt.

Das war super toll und Mama hat mich aufgenommen, wie ich Schaukle wie ein Weltmeister :-)

Zum Angucken des Filmchens anklicken - Ihr kennt es ja schon.

Busfahren macht mir Spass

Die Fahrt im Bus fand ich auch super witzig :-) Ein Landeikrümel wie ich fährt ja nicht so oft mit dem Bus :-)

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Komplett festgefahren - Teil 1 - Nix geht mehr

Eingetragen von Yves am Mai 22nd, 2008

Die Geschichte zu diesem Blogeintrag ist etwas länger und begann mit einem verhängnisvollen Satz:

“Lass uns doch da mal kurz hinfahren und ein paar Fotos knipsen”

So harmlos fing alles an und wir fuhren von der Landstrasse auf einen scheinbar trockenen Weg ab, der nur aus Erde und etwas Kies bestand.

Nach wenigen Metern wurde aber der Weg, der zu allem Übel auch noch ziemlich steil war, total matschig und unser Auto fing an zu rutschen. Papa lenkte uns trotzdem sicher den Hügel hinunter, doch an ein rückwärts hochfahren war nicht zu denken (schon gar nicht mit Vorderradantrieb…). Der Weg war durch die Regenfälle der vergangen Tage einfach zu stark aufgeweicht und verschlammt.

Also beschlossen Mama und Papa, vorwärts weiterzufahren. Doch auch da wurde es immer schlammiger und der Boden immer weicher und irgendwann half auch Schieben und ziehen nicht mehr.

Unser Auto steckte hoffnungslos fest! Alle vier Räder komplett im Schlamm versunken. Kein vor und zurück mehr möglich. Und das ganze ca. einen Kilometer ab von der Landstrasse irgendwo im nirgendwo der toskanischen Hügel.

Unser Auto steckt im Schlamm fest

Mama hatte zum Glück die Handynummer von einem unserer Freunde mit und rief ihn an, um ihm unsere Lage zu schildern. Die einzige Möglichkeit die uns blieb, war, unsere Sachen zu packen, das Auto erstmal stehen zu lassen und zum Bauernhof eines Bekannten unseres Freundes zu marschieren.

Mama und Papa waren von der Schieberei des Autos schon total fertig und zu allem Übel zog auch noch rasend schnell ein Gewitter auf.

Ein Gewitter zieht auf und wir sind am A*** der Welt

Papa hat also das Auto gesichert und Mama und er haben die wichtigsten Sachen eingepackt und wir sind, ich auf Mamas Schultern und Papa schwer beladen, losmarschiert, den Weg zurück.

Ich war super tapfer und habe, als ein richtig heftiger Platzregen anfing, den Schirm für Mama und mich gehalten.

Als wir fast schon wieder zurück zur Landstrasse gestampft waren - Mama und Papa sanken in dem Schlamm, der sich inzwischen gebildet hatte, auch fast bis zu den Knöcheln ein - kam uns ein Spaziergänger mit einem Schirm entgegen.

Das war der Bekannte unseres Freundes - Herr Rossi, der gekommen war, um zu sehen, wie er uns helfen kann.

Leider war aber wegen des Regens und der durchnässten Strasse erstmal nichts zu machen und Herr Rossi fuhr uns netterweise zu Nonna nach Hause, nachdem wir ausgemacht hatten, dass wir versuchen würden, am nächsten Tag unser Auto mit Herrn Rossis Traktor aus dem Schlamm zu ziehen.

** Anm. von Mama: Der silberne Punkt auf dem Foto ist übrigens unser Auto….**

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