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Komplett festgefahren - Teil 1 - Nix geht mehr

Erstellt von Yves am 22. Mai 2008

Die Geschichte zu diesem Blogeintrag ist etwas länger und begann mit einem verhängnisvollen Satz:

“Lass uns doch da mal kurz hinfahren und ein paar Fotos knipsen”

So harmlos fing alles an und wir fuhren von der Landstrasse auf einen scheinbar trockenen Weg ab, der nur aus Erde und etwas Kies bestand.

Nach wenigen Metern wurde aber der Weg, der zu allem Übel auch noch ziemlich steil war, total matschig und unser Auto fing an zu rutschen. Papa lenkte uns trotzdem sicher den Hügel hinunter, doch an ein rückwärts hochfahren war nicht zu denken (schon gar nicht mit Vorderradantrieb…). Der Weg war durch die Regenfälle der vergangen Tage einfach zu stark aufgeweicht und verschlammt.

Also beschlossen Mama und Papa, vorwärts weiterzufahren. Doch auch da wurde es immer schlammiger und der Boden immer weicher und irgendwann half auch Schieben und ziehen nicht mehr.

Unser Auto steckte hoffnungslos fest! Alle vier Räder komplett im Schlamm versunken. Kein vor und zurück mehr möglich. Und das ganze ca. einen Kilometer ab von der Landstrasse irgendwo im nirgendwo der toskanischen Hügel.

Unser Auto steckt im Schlamm fest

Mama hatte zum Glück die Handynummer von einem unserer Freunde mit und rief ihn an, um ihm unsere Lage zu schildern. Die einzige Möglichkeit die uns blieb, war, unsere Sachen zu packen, das Auto erstmal stehen zu lassen und zum Bauernhof eines Bekannten unseres Freundes zu marschieren.

Mama und Papa waren von der Schieberei des Autos schon total fertig und zu allem Übel zog auch noch rasend schnell ein Gewitter auf.

Ein Gewitter zieht auf und wir sind am A*** der Welt

Papa hat also das Auto gesichert und Mama und er haben die wichtigsten Sachen eingepackt und wir sind, ich auf Mamas Schultern und Papa schwer beladen, losmarschiert, den Weg zurück.

Ich war super tapfer und habe, als ein richtig heftiger Platzregen anfing, den Schirm für Mama und mich gehalten.

Als wir fast schon wieder zurück zur Landstrasse gestampft waren - Mama und Papa sanken in dem Schlamm, der sich inzwischen gebildet hatte, auch fast bis zu den Knöcheln ein - kam uns ein Spaziergänger mit einem Schirm entgegen.

Das war der Bekannte unseres Freundes - Herr Rossi, der gekommen war, um zu sehen, wie er uns helfen kann.

Leider war aber wegen des Regens und der durchnässten Strasse erstmal nichts zu machen und Herr Rossi fuhr uns netterweise zu Nonna nach Hause, nachdem wir ausgemacht hatten, dass wir versuchen würden, am nächsten Tag unser Auto mit Herrn Rossis Traktor aus dem Schlamm zu ziehen.

** Anm. von Mama: Der silberne Punkt auf dem Foto ist übrigens unser Auto….**

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Eine Antwort to “Komplett festgefahren - Teil 1 - Nix geht mehr”

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