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Archiv vom 23. März 2008

Auf dem Heimweg

Eingetragen von Yves am März 23rd, 2008

Nach unserem Spaziergang und einem ausgiebigen Mittagessen hatten Mama und Papa plötzlich irgendwie das Gefühl, dass es besser sein könnte, die Sachen zu packen und uns auf dem Heimweg zu machen.

Ihr Gefühl sollte sich nicht getäuscht haben, denn nachdem wir durch Florenz super durchgekommen waren, erwischte uns am Brenner der Schnee!

Die ganze Autobahn war zugeschneit und es war kein einziges Räumfahrzeug unterwegs. Zum Glück hatten wir noch unsere Winterreifen aufgezogen und so ging es langsam aber sicher in Richtung Österreich.

Bei Zirl kam dann die nächste Schneeladung und als spät in der Nacht wir durch Garmisch gefahren sind, war auch da alles weiss eingeschneit.

In Egling jedoch war kaum etwas vom Schnee zu bemerken.

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Ein Regenspaziergang mit Ranger Fonso

Eingetragen von Yves am März 23rd, 2008

Ranger Fonso zeigt uns die Geheimnisse der Toskana bei Regen

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von: “Ranger Fonso erklärt uns die Welt”.

Diesmal live und ungeschnitten aus der verregneten Toskana!

Wie Ihr wisst, ist Ranger Fonso ein richtiger Naturbursche und so lautet seine Devise denn auch: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!”

So ist es auch klar, dass so ein bisschen Regen ihn nicht von einem Ausflug in die Wildnis der Toskana abhalten kann und wir machen uns mit ihm zusammen auf den Weg.

Nebel hängt über den Olivenbäumen

Als wir aufbrechen hängt Nebel in den Olivenbäumen und gibt der Umgebung einen leicht gespenstischen Eindruck. Aber Ranger Fonso lässt sich auch davon nicht einschüchtern und schreitet weiter voran.

Er erklärt uns, dass die Olivenbäume so zurechtgeschnitten werden, dass sie irgendwie aussehen, wie umgekehrte Schirme. So bekommen alle Teile des Baumes die gleiche Menge Sonnenlicht ab.

Ein verlassenes Podere

Auf unserem weiteren Weg kommen wir an einem verlassenen Podere vorbei. Ranger Fonso erklärt uns, dass leider auch die Toskana nicht von der Landflucht verschont geblieben ist und so viele Podere leer stehen.

Er erzählt uns weiter, dass er ja davon träumt, irgendwann so ein kleines Podere zu haben, wo er Schafe und Ziegen züchtet und ein bisschen Wein und Oliven anbaut.

Ranger Fonso weiss viel über Zypressen

Wie Ihr bestimmt wisst, kennt sich Ranger Fonso ja nicht nur mit Olivenbäumen aus. Er hat auch sehr viel Ahnung von den Zypressen.

So erklärt er uns auch, dass die Zypressen, die hier in der Toskana stehen, Trauerzypressen heissen und aber auch Säulenzypressen oder Mittelmeer-Zypressen genannt werden.

Ranger Fonso zeigt uns Zypressenzapfen

Ranger Fonso zeigt uns auch ein paar Zypressenzapfen und erkärt uns ebenso, dass aus den Blättern und jungen Zweigen Ätherisches Öl gewonnen werden kann, welches desinfizierend, fiebersenkend, harntreibend, insektenvertreibend, krampflösend, schweißtreibend und wundheilend wirkt.

Er kennt alle Pflanzen der Toskana

Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Pflanzen dieser Naturbursche kennt und uns erklärt!

Naja… fast alle…

Bei manchen ist aber auch Ranger Fonso mit seinem Latein am Ende ;-) Oder habt Ihr den leisesten Schimmer, was das für Dinger sind?

** Anm. von Mama: Hinweise sind als Kommentare sehr herzlich willkommen - auch ein Ranger Fonso lernt nie aus ;-) **

Zeigt uns besondere Steine am Wegesrand und den Weg des Wassers

Ranger Fonso hat aber nicht nur Ahnung von Pflanzen, nein, auch der Bereich Geologie ist für ihn vertrautes Gebiet.

Er erkennt einen besonderen Stein sofort!

So erkennt er besondere Steine am Wegesrand sofort und zeigt sie uns auch gerne :-)

** Anm. von Mama: Ab und zu ist er auch unmöglich davon abzubringen, ein paar ganz besondere Exemplare einzustecken und nach Hause zu schleppen ;-) **

Ranger Fonso studiert den Weg des Wassers

Auf unserem Spaziergang studiert Ranger Fonso auch mehrfach den Weg des Wassers und macht uns darauf aufmerksam, dass wir mit dem Wasser noch Probleme bekommen könnten, wenn es so weiterregnet und, dass wir uns besser ein bisschen beeilen sollten.

Dies tun wir dann auch brav und machen uns auf den Weg in Richtung Zuhause.

Ranger Fonso vor dem reissenden Fluss

Wie sich zeigt keine Minute zu früh, denn als wir an das kleine Rinnsal kommen, welches wir vorher weiter unten überquert hatten, ist daraus schon ein reissender Bach geworden.

Aber Ranger Fonso bringt auch das nicht aus der Ruhe und er erklärt uns, wo wir mit unseren langen Beinen problemlos über den Fluss kommen.

** Anm. von Mama: Unter der Bedingung, dass einer von uns ihn kurz mal (als keiner es sieht) auf den Arm nimmt und mit über den Fluss befördert ;-) **

Und so kommt auch dieser sehr lehrreiche Spaziergang zu seinem Ende und wir freuen uns jetzt schon darauf, Euch auch wieder zu begrüssen, wenn es das nächste Mal heisst: “Ranger Fonso erklärt uns die Welt”

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